Großes Aufatmen in der deutschen Start-up-Szene: Das in den letzten Wochen viel diskutierte und kritisierte „Anti-Angel-Gesetz“ will die Bundesregierung nicht umsetzen. Das sieht zumindest ein Eckpunktepapier zum Thema Wagniskapital vor, das in dieser Woche im Kabinett beschlossen wurde. Mit dem „Anti-Angel-Gesetz“ sollte die Steuerfreistellung für Gewinne aus der Veräußerung von Streubesitzbeteiligungen abgeschafft werden. Das hätte Investitionen in Start-ups deutlich unattraktiver gemacht. Und auch sonst scheint das Thema Start-up-Finanzierung und die Erkenntnis, dass die derzeitige Finanzierungslücke für Wachstumsunternehmen ein ernsthaftes Hindernis für die deutsche Gründerszene darstellt, zumindest endgültig in der Politik angekommen zu sein. Maßnahmen wie die nun beschlossene Ausweitung des INVEST-Zuschussprogramms sowie der angekündigte Wachstumsfonds der KfW sind erste Schritte in die richtige Richtung. Dies darf aber noch nicht alles sein. Vielmehr sollte die Bundesregierung mutig und energisch weitere konkrete Maßnahmen zur Förderung der Start-up-Finanzierung folgen lassen, um Deutschland zu einem international wettbewerbsfähigen Markt für Wagniskapital zu machen. Es kann...
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